24 Dinge, die in Israel Kleinkindern UND ihren Eltern Spaß machen (Teil 2: Haifa und Akko)

///24 Dinge, die in Israel Kleinkindern UND ihren Eltern Spaß machen (Teil 2: Haifa und Akko)

24 Dinge, die in Israel Kleinkindern UND ihren Eltern Spaß machen (Teil 2: Haifa und Akko)

Teil 1: Das Berlin Israels: Tel Aviv

Teil 2: Auf dem Weg in den Norden: Akko und Haifa

Teil 3: Der Norden Israels: Tiberias und die Galiläa Region

Teil 4: Jerusalem

Der Weg von Tel Aviv nach Tiberias dauert knapp zwei Stunden und ich würde unbedingt empfehlen, Tiberias, bzw. die Galiläa Region in eure Reise mit einzuplanen. Wir haben auf dem Weg noch eine Nacht in Haifa bei einer Freundin verbracht und sind am nächsten Tag über Akko weiter gefahren. Akko ist auf jeden Fall einen Besuch wert, schon alleine weil es dort laut vieler Israelis den besten Hummus Israels gibt.

Ein Tipp zu den Ba’hai Gärten in Haifa: Lasst es mit Kleinkind lieber sein.

Die Ba’hai Gärten in Haifa sind der heiligste Ort in der Ba’hai, einer 200 Jahre jungen Religion und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Recherchiert man die Ausflugsziele von Tel Aviv aus, kommt man um die Gärten eigentlich nicht drum herum. Vom goldenen Schrein aus sind die perfekt gepflegten Pflanzen (da steht kein Blatt quer!) so angelegt, dass sie den ganzen Berg einnehmen und entstanden ist eine massive Anlage mit vielen, vielen Stufen und Ebenen. Wenn man von unten davor steht oder von oben hinunterschaut sehen die Gärten echt beeindruckend aus.

Falls ihr sie euch näher anschauen wollt, solltet ihr wissen, das man dort ausschließlich als Teil einer geführten Tour hinein darf und euch vorher über die Zeiten informieren. Wir haben die Tour zwar mitgemacht aber ich würde es mit Kleinkind nicht weiter empfehlen. Die Tour dauert ca. eine Dreiviertel Stunde, man wird ziemlich resolut von oben nach unten durchmarschiert und bleibt nirgendwo länger stehen. Es war bei uns eine große Gruppe und wir haben eigentlich fast nichts von dem gehört was die Frau vorne erzählt hat. Dazu kommt, dass wir das Kind die ganze Zeit auf dem Arm hatten, weil sie dort nicht herumlaufen kann (kein Platz und zu gefährlich). Wenn man dann vielleicht noch ein eher ungeduldiges Kleinkind hat, dann kann das Ganze echt in Stress ausarten. Genießt stattdessen lieber die Aussicht auf die Gärten von unten und setzt euch dann zum Mittagessen ins:

9. Restaurant Fattoush in Haifa

Falls ihr in Haifa vorbeikommt, empfehle ich euch definitiv ins Fattoush zu gehen. Meine Freundin, die hier aufgewachsen ist, hat es uns als das beste Essen in Haifa angepriesen und ich zweifle keine Sekunde daran. Mit Kindern super genial, denn die können nach dem Essen ein bisschen Energie loswerden und durch den Garten rennen um dort die vielen kleinen zauberhaften Details zu entdecken (wie den Budda, der am kleinen Springbrunnen sitzt, oder die Stühle, die Kopfüber unterm Balkon hängen, oder oder oder). Oben über dem Restaurant gibt es einen Miniladen mit Büchern und handbemalten Steinen und anderen kleinen Schätzen.

Was man mit Kindern in Israel unternehmen kann: Restaurant Fattoush in Haifa

Ein besseres Foto hab ich leider nicht gemacht, but you get the idea.. Außerdem klebt da oben ein Stuhl.

10. Der Strand in Haifa

Wenn ihr ein bisschen Zeit in Haifa habt, würde ich dringend noch empfehlen, an den Strand zu gehen. Ich weiss gar nicht warum, aber der Strandbesuch hier war für mich eins der Highlights unserer Reise. Wahrscheinlich deswegen, weil wir Anfang März und an einem Montag Nachmittag den ganzen Strand für uns hatten und so ganz in Ruhe stundenlang die schönsten Muscheln und Steine für unsere Sandburg sammeln konnten. Danach waren wir alle drei völlig tiefenentspannt (was nicht so schlecht war, weil wir die Nacht dann zu dritt im Einzelbett meiner Freundin verbracht haben. Auf einem Meter mit einem Kleinkind, dass sich wie ein Kreisel um sich selber dreht – hab schon mal besser geschlafen.)

11. Ein Besuch in Akko

Da Akko den Weg von Tel Aviv nach Tiberias nur eine halbe Stunde verlängert (also auf 2,5 Stunden), kann man dort einen perfekten Zwischenstop einbauen und das würde ich euch auch schwer ans Herz legen.

Akkos Altstadt ist ebenfalls Teil des UNESCO Weltkulturerbes und jeder Stein dort erzählt eine Geschichte. Die kleinen Gassen, umgeben von massiven uralten Steinmauern strahlen soviel Ruhe aus und man fühlt sich direkt ein paar Tausend Jahre in die Vergangenheit versetzt. Ich hab es besonders genossen, hier durch den Shouk zu laufen weil es tausendmal entspannter war als in Tel Aviv und Jerusalem. (Wir waren natürlich auch außerhalb der Saison da, im Sommer kann die Geschichte ganz anders aussehen.) Inmitten des Shouks liegt Hummus Said, für den meine Freundin Netta nie müde wird zu lobbyieren, da es dort ihrer Meinung nach (und viele Israelis geben ihr Recht) den besten Hummus Israels geben soll. Meine Laienmeinung zählt natürlich nicht aber das Essen war wirklich fantastisch. Wir haben hier zum ersten mal Msabaha gegessen und dafür werde ich Said ewig dankbar sein! Der kleine laute Laden ist jedenfalls rappelvoll mit Einheimischen und allein schon deshalb ein Erlebnis.

Hummus Said - Israel mit Kindern

Unbedingt Msabaha bestellten! (das Rechte)

Bevor ihr euch mit einer Tüte Süßigkeiten vom Straßenhändler für die Weiterfahrt stärkt (es gab da so ein Kokosschokokonfekt, das geht mir irgendwie nicht aus dem Kopf…), solltet ihr noch einen Spaziergang zum Hafen machen, wo am Meer ein diiiiiicker Waaaaaal den perfekten Fotohintergrund bietet, denn da kann man gar nicht anders als eine gute Figur zu machen. 😉

Was man mit Kindern in Israel unternehmen kann: Dicker Wal in Akko

SaveSave

SaveSave

By | 2018-02-28T12:11:23+00:00 Februar 28th, 2018|Israel, Reise|1 Comment

About the Author:

One Comment

  1. […] Auf dem Weg in den Norden: Akko und Haifa mit Kindern […]

Sprich mit mir! :)

%d Bloggern gefällt das: