Doch doch, 30 ist genau das richtige Alter für ein Lego Weihnachtsdorf!

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Doch doch, 30 ist genau das richtige Alter für ein Lego Weihnachtsdorf!

  1. Zum Geburtstag hab ich mir dieses Jahr Lego gewünscht. Bin ja schließlich 30 geworden.

In unserer Nachbarschaft in Friedenau gibt es nämlich diesen Weinladen, dessen Inhaber seit Jahren (aber bis vor ˚kurzem von uns unbemerkt) alle paar Wochen eine neue, riesige Legolandschaft in seinem Schaufenster aufstellt. Alle Kinder der Nachbarschaft und seit neuestem auch meins drücken sich daran die Nasen platt („bitte achten Sie darauf, dass ihre Kinder nicht mit den Fahrradhelmen gegen die Scheibe schlagen, das ist auf die Dauer etwa nervig für uns“). Diese Landschaften sind nicht nur RIESIG (ich frage mich jedesmal wie viel Geld der Gute im Jahr für Lego ausgibt – kann man das als Marketingkosten absetzen?), sondern auch so fantasievoll und liebevoll gestaltet, dass ich seit unserem ersten Besuch dort unbedingt auch eine Weihnachtslegolandschaft auf unserem Fensterbrett bauen wollte.

und das ist nur ein Teil davon!

Mit zwei Jahren ist der Puck zwar noch ein bisschen jung um so richtig mitzubauen, aber zum Anschauen und Geschichten erzählen war vor allem der Weihnachtsmannschlitten mit den Rentieren ein Hit. (Den haben wir übrigens auch an Heiligabend kurz nach dem Dunkelwerden über die Dächer fliegen sehen. „Doch da! Guck schnell! Ein Glitzerstreifen. Das muss der Sternenstaub vom Weihnachtsmannschlitten sein! Hast du das auch gesehen? Und da! Hast du das Klopfen gehört? Da sind die Rentiere auf dem Dach gelandet! Hör mal, hörst du das?“ Und das gut erzogene Kind so: „Ähm… jaaa! Die klopfen!“)

An den Adventswochenenden gab es dann immer große Bausessions, wobei der Mann und ich uns regelmäßig in die Haare gekriegt haben. Hallo? Nur weil ich als Kind nie so Lego Starwars Falkendinger mit drölf Millionen Teilen hatte, kriege ich es wohl trotzdem hin, als Erwachsene ein Weihnachtsmannhaus nach Anleitung aufzubauen. OHNE dass mir ständig jemand über die Schulter guckt und fragt ob „diese eine Schneeflocke da wirklich schräg drangesetzt werden muss.“

Mit zwei Lego Adventskalendern (city und friends) und zwei Lego Weihnachtssets (dem winterlichen Spielzeugladen und der Weihnachtswerkstatt) lässt sich übrigens schon ordentlich was aufbauen. Also unser Fensterbrett ist voll. Und zum nächsten Geburtstag wünsche ich mir dann Harry Potter Lego, weil Professor Sprout jetzt schon so in der Feuerwehrband mitgerockt hat. Alter Schwede, kann die Schlagzeug spielen!

By | 2017-12-29T19:49:39+00:00 Dezember 29th, 2017|Aus meinem Leben, Berlin, Familie|0 Comments

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